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Abgelehnte Produkte: Die häufigsten Gründe und wie Sie sie beheben

Hier erfahren Sie, wo Sie in der App den Ablehnungsgrund finden, welche Ursachen besonders oft auftreten und erhalten eine praxisnahe Feed-Qualitäts-Checkliste für 2026.

Verfasst von Saša Kučerová

Ein abgelehntes Produkt erfüllt nicht die Anforderungen der jeweiligen Werbeplattform (Google, Meta oder Microsoft). Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist der Grund einfach im Feed zu finden und lässt sich schnell beheben.

So gehen Sie vor

  1. Wechseln Sie in der Tanganica-App zum Bereich Produkte und klicken Sie auf das rote Kreuz neben dem abgelehnten Produkt. Dort sehen Sie den Grund sowie unsere konkrete Empfehlung zur Lösung.

  2. Beseitigen Sie das Problem direkt an der Quelle – also in Ihrer E-Shop-Administration oder im Feed-Tool. Die Änderung wird in der Regel innerhalb von 24 Stunden übernommen.

  3. Nach Ihrer Korrektur dauert die erneute Freigabe meist 3 bis 5 Tage.

  4. Falls der Ablehnungsgrund nicht klar ist, recherchieren wir die Details für Sie und empfehlen das weitere Vorgehen, da wir Ihr Werbekonto (Google Merchant Center, Ads) direkt betreuen.

Meldung „Unternehmensdaten nicht verifiziert“

Die Meldung „Unternehmensdaten nicht verifiziert“ oder „Bestätigung der Unternehmensdaten erforderlich“ bedeutet, dass Google Ihre Angaben im Merchant Center überprüfen möchte. Wir verwalten das Merchant Center für Sie und hinterlegen die Daten direkt – Sie müssen keine Dokumente einreichen. Sollte einmal eine Rückfrage bestehen, kommen wir aktiv auf Sie zu.

Die häufigsten Gründe für Ablehnungen

  • Bildprobleme, beispielsweise Wasserzeichen, Werbetexte im Bild oder zu geringe Auflösung. Bilder sind der Hauptgrund für Produktablehnungen. Unser Tipp: Fügen Sie zusätzliche Bilder hinzu (additional_image_link). Falls das Hauptbild beanstandet wird, greift das zusätzliche Bild und Ihr Produkt bleibt sichtbar.

  • Preis- oder Verfügbarkeitsabweichungen zwischen Feed und Onlineshop. Die Plattform prüft regelmäßig, ob die Angaben übereinstimmen.

  • Identifikator-Konflikte, zum Beispiel eine falsche GTIN oder eine eingetragene Marke zusammen mit identifier_exists=false.

  • Plattformregeln in sensiblen Kategorien, etwa für Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik mit Gesundheitsversprechen oder Medizinprodukte.

  • Fehlende Pflichtangaben (Status Ungültig), etwa ein Preis ohne Wertangabe oder ein fehlendes Bild bzw. Link. In der App sehen Sie bei den Produktdetails den konkreten fehlenden Wert und das zugehörige Feed-Attribut. Solche Produkte werden nicht beworben. Korrigieren Sie dies direkt an der Feed-Quelle, meist in den Export- oder Plugin-Einstellungen Ihres Shopsystems.

  • Versand oder Währung beim Versand, zum Beispiel Abweichungen in den Versandkosten oder die Angabe in einer anderen Währung. Für das jeweilige Zielland muss Google die Versandkosten in derselben Währung wie den Produktpreis erhalten (z. B. CZK für Tschechien, EUR für die Slowakei). Geben Sie daher alle Preise und Versandkosten immer in der Landeswährung an. Falls Ihr Feed shipping enthält, prüfen Sie die einheitliche Währung. Andernfalls ergänzen wir die erforderlichen Versandangaben im Google Merchant Center für Sie.

Wichtig zu unterscheiden: Eine Warnung ist keine Ablehnung. Viele Angaben, die als „erforderlich“ markiert sind, betreffen nur die Performance, führen aber nicht zur Produktablehnung. Den tatsächlichen Status finden Sie im Bereich Produkte. Eine fehlende Produktbeschreibung etwa führt nur zu einer Warnung: Ihr Produkt wird weiter ausgeliefert, könnte aber schlechter abschneiden. Fügen Sie daher die Beschreibungen direkt in Ihrer Shop-Administration hinzu.

Ihre Feed-Qualitäts-Checkliste für 2026

Vorbeugung spart Zeit und Aufwand – so sieht ein optimal gepflegter Feed aus:

Metrik

Zielwert

GTIN-Abdeckung (für Markenprodukte)

mindestens 90 %

Markenabdeckung

mindestens 95 %

Beschreibungen mit mindestens 100 Zeichen

mindestens 95 % der Produkte

Produkte mit mindestens 2 Bildern

mindestens 80 %

Produkte ohne Bild oder Beschreibung

0

Verfügbarkeit

entspricht den tatsächlichen Lagerbeständen

Aktionspreise im Feed

sofern Ihre Website Rabatte anzeigt

Sie möchten Ihren Feed überprüfen lassen? Auf Wunsch analysieren wir ihn für Sie und senden eine konkrete Prioritätenliste zur Optimierung.

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