Werbeplattformen stufen Erotikprodukte (Sexspielzeug, Produkte zur Steigerung des sexuellen Wohlbefindens oder Fetisch-Lingerie) als eingeschränkte Inhalte ein. Sie können diese Produkte nur auf bestimmten Kanälen und unter bestimmten Auflagen bewerben.
Google erlaubt Erotikprodukte unter bestimmten Bedingungen. Anzeigen werden nur an Personen über 18 Jahre ausgespielt, die SafeSearch deaktiviert haben – und nur in Ländern zugelassen, in denen es die lokalen Richtlinien erlauben. Dazu zählen beispielsweise Tschechien und die Slowakei.
Die Anzeigen erscheinen in der Google-Suche und bei Shopping-Anzeigen. Sie sind nicht auf YouTube, in Gmail oder im Display-Netzwerk sichtbar, wodurch sich die Reichweite verringert.
Jedes Erotikprodukt muss im Produktfeed das
adult-Attribut mit dem Wertyesenthalten – andernfalls lehnt Google es ab. Sie fügen dieses Attribut im Produktfeed-Export Ihres Online-Shops hinzu. Tanganica überträgt diese Information an Google, fügt das Attribut jedoch nicht automatisch für Sie ein.Produktbilder dürfen keine Nacktheit zeigen. In Deutschland gelten besonders strenge Anforderungen an die Bildgestaltung.
Meta (Facebook und Instagram)
Meta erlaubt keine Werbung für Sexspielzeug und Produkte, die auf sexuelles Vergnügen ausgerichtet sind.
Produkte für sexuelle Gesundheit wie Kondome oder Gleitgel sind nur dann zulässig, wenn sich die Anzeige ausschließlich auf den gesundheitlichen Nutzen bezieht und sich an Personen ab 18 richtet.
Microsoft Bing
Microsoft gestattet in den von Tanganica geschalteten Produktanzeigen auf Bing keine Erotikprodukte.
Was das für Sie bedeutet
Für Erotik-Shops eignet sich besonders Werbung über Google. Versehen Sie sämtliche Erotikprodukte in Ihrem Produktfeed mit dem
adult-Attribut.Verkaufen Sie auch reguläre Produkte, kennzeichnen Sie ausschließlich die Erotikprodukte im Produktfeed.
